Ein guter
Auftakt
von Doris Grübel, Mitglied des Ortsverbandes
Unsere Jahreshaupt-
und Wahlversammlung war ein gelungener Auftakt in das Jahr 2012. 116
Mitglieder des BSV-Ortsverbandes Bernau nahmen am 25.01. teil, und als
Gast konnten wir den Koll. Mader, Vorsitzender des Landesverbandes,
herzlich begrüßen. Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes, den der
Vorsitzende des Ortsverbandes Jochen Klein vortrug, spiegelte unsere
vielfältige und interessante Arbeit wider und fand die volle Zustimmung
der Versammlung.
Auch die
gründlichen Darlegungen unserer Schatzmeisterin Gudrun Wüsteneck und der
Bericht der Kassenprüfer fanden allseitige Anerkennung. In der
Diskussion, die nach der Kaffeepause stattfand, lobte Koll. Mader die
gesamte Arbeit unseres Ortsverbandes und besonders auch die exakte
Finanzarbeit. Unter den weiteren Diskussionsbeiträgen ist vor allem der
des Koll. Wagner zu erwähnen, der den Vergleich mit seiner
Verabschiedung als Offizier nach 38 Dienstjahren mit der des Berliner
Senators nach 12 Tagen Dienst verglich.
Wichtig waren auch
die Hinweise zu den Reisen und Fahrten, die unser Verband in diesem Jahr
vorsieht und die die Kolln. Klein noch einmal ausführlich darlegte. Des
weiteren wies Kolln. Grübel darauf hin, dass die AG "Zeitzeugen"
unbedingt weiter arbeiten müsse, da nur unsere Generation erzählen kann,
wie wir in der DDR gelebt haben.
Im weiteren Verlauf
der Versammlung wurden mehrere verdienstvolle Mitglieder mit Ehrennadeln
und Ehrenurkunden des Landes- und des Ortsverbandes ausgezeichnet. Zwei
Mitglieder, Kolln. Gerda Guse und Koll. Günter Hanke, wurden nach
20jähriger verantwortungsvoller Arbeit würdig aus ihren Funktionen aus
Altersgründen verabschiedet.

Abschließend fand
die Wahl des neuen Vorstandes und die der Kassenprüfer statt; zum
Vorsitzenden des Ortsverbandes wurde wiederum Koll. Jochen Klein
bestimmt.
Entsprechend dem beschlossenen Arbeitsprogramm beginnt für unseren
Ortsverband wieder ein für alle interessantes und abwechslungsreiches
Jahr.

Belvedere und Krongut
von
Doris Klein, VS-Mitglied Kultur-Reisen
Potsdam ist
immer eine Reise wert. Es gibt viele weithin bekannte
Sehenswürdigkeiten, aber auch einige, die etwas abseits liegen.
Das Wetter
versprach sonnig und warm zu werden, so dass wir, 58 Mitglieder unseres
Ortsverbandes, uns auf den Weg machten.
Die
Entstehung und Geschichte Potsdams wurde durch die Reiseleiterin
unterwegs ins Gedächtnis zurück gerufen, Flaier zum Krongut verteilt.
In Potsdam
angekommen, begann ein schweißtreibender Aufstieg zur schönsten
Aussicht, dem Belvedere auf dem Pfingstberg.

Die meisten
staunten über dieses wunderschöne Ensemble und sahen es erstmals. Viele
stiegen bis ganz nach oben und genossen die tolle Aussicht, leider aber
lag Berlin im Hitzedunst.
Vorbei am
russischen Dörfchen fuhren wir zum Krongut Bornstedt. Nach dem
reichlichen und schmackhaften Mittagessen wurden die Landbäckerei, die
Läden des Kunsthandwerks mit verlockenden Angeboten und die
Gartenanlagen am Teich erkundet. Manche von uns genossen bei der Hitze
noch einen Kaffee oder ein Eis.

Mit vielen
neuen Erkenntnissen und bleibenden Erinnerungen fuhren wir, von der
Hitze geschafft, aber zufrieden wieder nach Bernau zurück.
Es war ein
eindrucksvoller und erlebnisreicher Tag für den die Mitglieder und Gäste
den Organisatoren herzlich mit Beifall dankten.

Garten der Generationen - ein
Erlebnis
von
Doris Klein, Vorstandsmitglied
Auf Einladung von Frau Dr. Karin
Schießl, Berufsakademie für Wirtschaft & Informatik, zur Besichtigung
des Generationsgartens fuhren 31 Mitglieder sportlich mit Fahrrad oder
aber mit Autofahrgemeinschaften zum Objekt in die Albertshofer
Chaussee. Alle waren überrascht von der gelungenen Anlage des
Gartens.
Karin Schießl erläuterte uns
das Anliegen des Generationsgartens. Aus einer Wildnis hatten die
"Bürgerarbeiter" einen Gemüse-Kräuter und Blumengarten geschaffen.
Für die Gesunder-haltung gibt es einen Barfußfühlpfad, der von Mutigen
ausprobiert wurde, wenn es auch manchmal stach oder drückte an den
Fußsohlen.

Nächstes Jahr soll noch ein
Wasserbecken folgen.
Mit Glühwein und einer heißen
Bratwurst wurde uns bei dem wunderbaren Herbstwetter warm.
Nach der Besichtigung der
Gartenanlage sollte es Kaffee und Kuchen geben. Die Überraschung war
groß, Kürbiscremsuppe, Kräuterquark, verschiedene Obstkuchen, Chutney,
Schmalz, Kräuterkartöffelchen und vieles mehr standen auf dem Buffet
bereit, alles selbst hergestellt. Der Verkauf dieser und anderer
Köstlichkeiten ließ viele von uns ohne Überredung zugreifen.
Die Einladung zum gemeinsamen Kochen
werden viele von uns annehmen.
Unser herzlicher Dank gilt Frau Karin
Schießl und ihren fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Wir wünschen dem Bürgerprojekt
Beständigkeit und viele Besucher von Jung und Alt.
Wir als Brandenburgischer
Seniorenverband, Ortsverband Bernau kommen 2012 ganz bestimmt wieder in
den Garten der Generationen.

Aus Anlass des 20.
Jahrestags der Gründung
des Seniorenverbandes Bernau führte Doris Grübel
drei Interviews mit Gründungsmitgliedern
Aus unserer
Festschrift zum 20. Jahrestag
D. G.:
Wie sind Sie auf
die Idee gekommen, einen Seniorenverband zu gründen?
Doris Klein: Manfred
Tippmann, ehemaliger Bürgermeister von Strausberg, rief uns an und
vereinbarte einen Gesprächstermin bei uns zu Hause. Er stellte den BRH
vor und warb dafür.
D. G.:
Welche Gedanken
bewegten Sie als erstes?
Doris Klein: Wir
vermissten die Gemeinschaft und das Miteinander nach der Wende 1989.
Deshalb gefiel uns der Gedanke an die Gründung eines Seniorenverbandes,
der Kampf für Rentengerechtigkeit und die Gemeinschaft vieler.
D. G.:
Wie sind Sie an die
Gründung herangegangen?
Doris Klein: Mit Manfred
Tippmann machten wir den Termin 04.04.1991 aus, suchten einen Ort für
die Zusammenkunft - ein kleines Café im Blumenhag. Bis zum Treffen
gingen wir uns bekannte Rentner und Vorruheständler durch, suchten ihre
Adressen heraus und schrieben Einladungen. Von über 20 Angeschriebenen
folgten der Einladung 19 RentnerInnen und Vorruheständler, 11 davon
wurden Mitglied.
D. G.:
Wie gelang es, so
viele Mitglieder zu gewinnen, dass sich ein Verband daraus entwickelt
hat?
Doris Klein: Alle 11 waren
sich einig - wir versuchen es. Jeder war bereit, Freunde und Bekannte
anzusprechen und für eine Mitarbeit zu gewinnen. Ende 1991 waren wir
schon ein recht ansehnlicher Verband mit 38 Mitgliedern. Anfangs stießen
sich manche an dem Wort „Beamtenbund“, waren nicht sicher, ob sie da
Mitglied werden könnten. In der DDR gab es keine Beamten. Wir waren aber
offen für alle Berufsgruppen und gewannen durch die Verbandsarbeit.
Zudem hatten wir einen Schaukasten in der Bürgermeisterstraße in Bernau
zur Information über unseren Seniorenverband.
D. G.:
Was überzeugte Sie, sofort Mitglied
des Seniorenverbandes zu werden?
Günther Dietrich: Mir war
klar, dass wir Hilfe und Unterstützung brauchten und ein Seniorenverband
dazu das richtige war. So hatten wir die Möglichkeit, uns mit den neuen
Gesetzen vertraut zu machen und für unsere soziale Sicherung
einzutreten.
D. G.: Welche
Meinung hatten Sie zu einer Mitgliedschaft in dem neu gegründeten
Seniorenverband?
Günther Grübel: Als
ehemaliger Mitarbeiter und Gewerkschaftsfunktionär an der Bernauer
Gewerkschaftshochschule wollte ich politische Erfahrung einbringen und
für die Gemeinschaft mit Verantwortung übernehmen. Ich betrachtete den
Verband als unsere gewerkschaftliche Interessenvertretung.


Die Fotos und Videos von unserer
Festveranstaltung
zum 20. Jahrestag der Gründung unseres Ortsverbandes
finden Sie unter:
http://bernau-live.de/fotos/20-jahre-bsv-in-bernau/
http://bernau-live.de/videos/20-jahre-bsv-bernau/

Ein Besuch im Britzer Garten
von Rolef Wagner Mitglied des Ortsverbandes
An einem schönen
Sommertag dieses Jahres fuhren wir, fast 50 Mitglieder unseres Bernauer
BSV-Ortsverbandes zum Britzer Garten in Berlin-Neukölln. Dieser Garten
war 1985 Ort einer Bundesgartenschau, aber für uns Bernauer damals
unerreichbar und damit für die Mehrzahl der Teilnehmer bis heute
unbekannt.
Hier überraschte
uns ein stark frequentierter Park. Viele Schulklassen hatten sicher zum
Abschluss des Schuljahres einen Besuch des attraktiven Parks mit seinen
zahlreichen Spiellandschaften, Spielwiesen, Wasserplanschmöglichkeiten
u.a. im Programm.

Wir standen und
warteten nun am Haltepunkt "Rosengarten" der Britzer Museumsbahn - einer
historischen Feld- und Schmalspurbahn - , doch wie z.Z. bei den Berliner
Bahnen üblich, hatte auch diese 15 Minuten Verspätung.
Wir wurden jedoch
reichlich entschädigt. Der Lokführer und gleichzeitig Fahrterläuterer
wies uns bei einer gemütlichen Fahrt auf die Stauden-, Farn-,
Rhododendron- und Geologischen Gärten hin. Die Fahrt führte vorbei an
dem Bienengarten, den Tiergehegen, dem Wasserspielplatz, dem
Kalenderplatz mit dem Orangerie-Café und der größten Sonnenuhr Europas.
Auch der Hexenplatz, die Blumenbeete und das sehr schön gestaltete Café
am See waren zu bewundern.
Begeistert liefen
Kinder neben der Bahn her, winkten und wollten auch gern mitfahren.
Nach einer knappen
Stunde waren wir wieder am Ausgangspunkt "Rosengarten" zurück. Wir
hatten nun noch drei Stunden Zeit, zu Fuß einiges selbständig zu
erkunden und die herrliche Landschaft zu genießen. Wir konnten uns am
fröhlichen Treiben ringsumher erfreuen oder auch in einem der schönen
Cafés Mittag essen.
Schnell war die
Zeit vergangen, so dass keine Möglichkeit mehr blieb, einiges noch
genauer zu besichtigen. Deshalb war der Hinweis unseres Reiseleiters,
Jochen Klein, goldrichtig, auch einmal privat den Britzer Garten zu
besuchen.
Am Ende der Fahrt
waren wir uns alle einig: Es war ein wunderschönes Erlebnis, das uns
bereichert und erfreut hat.
Den Organisatoren
vielen herzlichen Dank.

Was uns ein Arzt zu sagen hat
von
Doris Grübel Mitglied unseres OV
Es
ist immer wieder ein Genuss, einem Vortragenden zuzuhören, der frei
spricht und seine Ausführungen mit überzeugenden Beispielen unterlegt.
So haben wir es erlebt, als Dr. Sarnes vor uns Mitgliedern des
Ortsverbandes Bernau über ein für uns Ältere schwieriges Thema
gesprochen hat. Es ging darum: Wie soll man sich gesund erhalten im
Alter und was ist zu tun, wenn es nicht mehr so klappt. Dazu sagte er,
dass er keine neuen Ratschläge parat habe und dass es eine absolute
Wahrheit nicht gibt. Wichtig ist es, nicht unruhig und ängstlich zu
werden, sondern alles zu tun, damit man sich wohlfühlt.
Mit einigen Krankheiten, z.B. der
Arthrose, müssen wir Älteren leben. Vor allem macht das Alleinsein
krank, und deshalb sollten wir „Alten“ ganz bewusst Kontakte suchen und
pflegen. Gerade dieses zu unterstützen ist ja auch Anliegen unseres
Verbandes, wie u.a. an sportlicher Betätigung und den Spielnachmittagen
zu erkennen ist.
Ein wichtiger Abschnitt des Vortrages
von Dr. Sarnes befasste sich mit dem Problem, was vorbeugend zu tun ist,
wenn etwas passiert, wenn man nicht mehr über sich selbst bestimmen
kann.
Obwohl wir in unserem Verband schon
mehrfach über diese Thematik gesprochen haben, hat uns Dr. Sarnes
eindrucksvoll vor Augen geführt und mit Beispielen aus der Praxis
veranschaulicht, wie wichtig es ist, eine Patientenverfügung, die
Vorsorgevollmacht und auch die Betreuungsverfügung aufgeschrieben zu
haben.
Eindringlich ermahnte er uns, diese Dinge zu regeln, um unseren Kindern,
aber auch den Ärzten keine schwierigen, belasten-den Entscheidungen zu
überlassen. Und um uns diese Arbeit zu erleichtern, brachte er einen
USB-Speicher-Stick mit, der Dateien mit Vorschlägen und Hinweise für uns enthält.
Jedes Mitglied kann sich übers Internet darüber informieren oder sich
diese Informationen ausdrucken lassen.
Die Anwesenden dankten dem Arzt mit
herzlichem Beifall für seine engagierten Ausführungen und hoffen, dass
er zu einem anderen Thema bald wieder zu uns sprechen wird.

Auf der
Mitgliederzusammenkunft am 16.11.2010, gemeinsam mit anderen Seniorenverbänden
zum Thema:
Stoppt die Altersarmut
Wahret die Würde des Menschen
wurde
ein Memorandum beschlossen. Zur .pdf-Datei klicken
Sie bitte auf das Thema.

Ein
gelungener Ausflug
Von
Doris Grübel, Mitglied unseres Ortsverbandes
An einem Nachmittag
Anfang Oktober hatten wir uns vorgenommen - wir, das waren 20 Mitglieder
unseres BSV-Ortsverbandes Bernau - mit einer Führung die Schönower Heide
zu erkunden.
A!s wir uns alle am
Tor zum Eingang der Heide versammelten hatten, brach auch an dem vorher
trüben Tag die Sonne durch die Wolken, und sie begleitete uns während
der gut zwei Stunden dauernden Führung und dem anschließenden Picknick.

Frau Czurgel, ein
sehr engagiertes Mitglied der Bürgerinitiative Schönower Heide e. V.,
hat uns während ihrer Führung die Entstehung der Heide, ihre Entwicklung
über die Jahrhunderte und den Tierbestand nahegebracht. Beeindruckt
waren wir auch von den Mühen, die es kostet, die Heide als solche zu
erhalten. Die etwa 140 Tiere - Rotwild, Damwild und Mufflons - helfen
dabei, aber das allein reicht nicht. Der Mensch muß eingreifen, um
zumindest den Baumbewuchs in Grenzen zu halten. Wenn der Wald sich
ausbreitete, gingen in dem rund 540 ha großen eingezäunten Gebiet viele
Tier- und Pflanzenarten verloren, die die Heide als Lebensgrundlage
unbedingt brauchen. Seltene Tiere, die sie uns nicht in der Natur zeigen
konnte, hatte sie als Fotos dabei, ebenso abgeworfenes Gestänge des
Wildes.
Daß das ehemals
militärisch genutzte Gebiet immer noch Gefahren birgt, zeigte uns Frau
Czurgel an der Stelle, wo die gefundene Munition gesprengt worden war.
Neben vielem
Interessanten, für manchen von uns auch Neuen hatten wir das Glück, in
einiger Entfernung Hirschkühe äsen zu sehen, und kurz darauf erschien
auch der „Herr des Waldes" und zeigte uns mit erhobenem Kopf stolz seine
imposante Gestalt und sein kräftiges Geweih. Ein Erlebnis !! Einige von
uns fanden auch noch ihr „Abendbrot" direkt am Wege - Pilze.
Und den Abschluß
des von allen Teilnehmern gelobten Nachmittags bildete die Überraschung;
ein Picknick am Rande der Heide mit Kaffee, Tee und Streuselschnecken.
Die Organisation
und den Einfall mit dem Picknick hatte das Ehepaar Klein. Ihnen und Frau
Czurgel herzlichen Dank für den gelungenen Nachmittag.

Spaziergang
rund um den Rosenthaler Platz
Von
Henry Jäger, Mitglied unseres Ortsverbandes
Mit interessierten Mitgliedern unseres Ortsverbandes führten wir an zwei
Samstagen bei allerschönstem Wetter den nun schon obligatorischen
Septemberspaziergang in ausgewählten Stadtteilen unserer Hauptstadt
durch. Der Leiter verstand es wie immer die historische Entwicklung mit
den aktuellen Gegebenheiten zu verbinden und machte sichtbar, wie aus
der ehemaligen berühmtberüchtigten Armeleutegegend um die Linienstraße
und dem früheren Vogtland zwischen Garten- und Ackerstraße ein Gebiet
mit zahlreichen Galerien, Ateliers, Kanzleien und Gaststätten mit
studentischem Flair wurde. Untermauert wurde die Entwicklung mit Kopien
von Bildern aus früheren Zeiten.
Wir besuchten auf dem Koppenplatz das Denkmal der deutschen Lyrikerin
jüdischer Abstammung und Nobelpreisträgerin Nelly Sachs mit dem durch
den umgestürzten Stuhl und die Umschrift das Leid des jüdischen Volkes
tief nachempfunden wird.
Unser Weg führte uns weiter durch das ehemalige königliche Leihamt und
über zugängliche frühere Industriehöfe. Dabei waren wir erstaunt, in
welcher Vielfalt diese genutzt wurden einschließlich deren
Pflanzenpracht.
Wenn
man bedenkt, dass das gesamte Viertel in einer einzigen Nacht im
November 1943 beim Angriff anglo-amerikanischer Bomber auf den damaligen
Stettiner Bahnhof ( heute Nordbahnhof ) zu großen Teilen zerstört wurde,
sind nach großflächigen Neubauten und Instandsetzungen zu DDR-Zeiten in
den letzten Jahren neben den Modernisierungen und Verschönerungen auch
die letzten Baulücken teilweise mit Glaspalästen geschlossen worden bzw.
es entstehen neue Büro-, Hotel- und Eigentumswohnanlagen in zentraler
Lage.
Wir besuchten die Ackerhalle, die heute allerdings bis auf das Gebäude
keine Markthalle mehr ist, sondern ein großer Supermarkt.
Abschließend begaben wir uns in den auf Trümmern in den 50er Jahren
errichteten Volkspark am Weinberg mit dem 1958 durch W. Grzimek
geschaffenen Heinedenkmal, was durch unseren Leiter mit eigenen Bildern
und der Textinschrift des Grabmals von Heinrich Heine auf dem Pariser
Montmartre–Friedhof unterlegt wurde.
Bei unserem zweiten Spaziergang hatten wir die seltene Gelegenheit
unvorbereitet Zuschauer am Inline–Skaterrennen anlässlich des
Berlinmarathon zu werden.
Mit neuen Erkenntnissen über weitere etwas im Abseits liegende Ecken
Berlins beendeten wir unseren Spaziergang.

Warum Mallorca –
auch Rheinsberg ist schön
Von
Doris Klein, Vorstandsmitglied Kultur-Reisen
Zu einem
Tagesausflug nach Rheinsberg wollten viele mit, es sehen und erleben. So
musste ein großer Bus gechartert werden, um 62 Mitglieder und Gäste des
BSV Bernau dorthin zu bringen. Unterwegs gab das VS-Mitglied für
Kultur-Reisen einen kurzen Überblick zur Entstehung, dem Werden und
Leben einst und jetzt in dieser schönen Kleinstadt.
Das Schloss mit
Park am idyllischen Grienericksee beeindruckte schon von außen.
Natürlich wollte man es auch von innen sehen. Über viele Schönheiten und
Besonderheiten informierten Kopfhörer. Einst feierte Friedrich II in
seiner Jugend hier, verlebte die schönsten Tage. So meinte er später,
man habe bis zum Platzen gegessen und getanzt bis zum Umfallen.

Eine echte Mühle
empfing uns freundlich zum Mittagessen. Bei einer zweistündigen
Dampferfahrt sahen wir das schöne Schloss nochmals von der Wasserseite.
Wir staunten über die vielen großen Seen, über die wir fuhren. Am Ufer
wechselten Wälder, Campingplätze, Ortschaften und eine lukrative
Ferienanlage einander ab.
Nach der Fahrt
wurde der Fischereiladen gestürmt - es duftete herrlich. Zumal das
Wetter es gut meinte, nur kurze Schauer schickte, fuhren wir mit vielen
neuen Eindrücken müde nach Bernau zurück.
Unser Grundsatz,
die nähere Heimat kennen zu lernen, hatte sich wieder einmal bewährt.

Ziegeleipark Mildenberg, lohnt
das?
Von Doris Klein, Vorstandsmitglied Kultur-Reisen
So fragten unsere
Mitglieder des BSV Bernau. Der Tag versprach sehr heiß zu werden, aber
trotzdem fuhren 39 Mitglieder unseres Verbandes am 10.06.2010 nach
Mildenberg, um den Ziegeleipark zu erkunden. Wir bestiegen die
Kleinbahn, auch der Rollator einer Teilnehmerin wurde mitgenommen, und
los ging es.

Der
freundliche Lokführer hielt an bestimmten Punkten an, erläuterte wie
früher die Produktion von Ziegeln vonstatten ging, wie sie mit dem
Schiff nach Berlin transportiert wurden. Die Arbeit war schwer schmutzig
und staubig, bei geringem Verdienst. Deshalb mussten auch ganze
Familien, d.h. Frauen und Kinder mitarbeiten. Der Arbeitstag betrug 16
Stunden. Heute kann man sich das kaum noch vorstellen. Es war dann
anschaulich mit Lichteffekten im Museum nochmals zu sehen. Ein
leuchtender Ziegel wurde von uns rund um den Brennofen getragen und
symbolisch veränderte sich sein Licht von weiß zu gelb und rotglühend.
Auf dem sehr
gepflegten Gelände ist auch ein Spiel- & Grillplatz. Ob der Hitze wollte
aber keiner die vielen Geräte ausprobieren, aber die Fähre über den See
erregte die Aufmerksamkeit und wurde doch noch mit viel Spaß bewegt.
Die Gaststätte zum
„Alten Hafen" empfing uns freundlich zum Mittagessen. Viele nahmen
danach an der Havel im Garten platz und ruhten bei Eis sowie kalten
Getränken aus.
Wenn die Rückfahrt
mit dem Bus auch einer „Saunafahrt“ gleichkam so hatte der Busfahrer
Jürgen sich bemüht es einigermaßen erträglich zu machen und die
Temperatur im Bus von 44 Grad auf 27 abgekühlt.
Alle Teilnehmer
nahmen neue Erkenntnisse von einem sehenswerten Ausflugsziel mit nach
Hause.

"Kahn der fröhlichen Leute"
Bernauer Senioren eroberten den Spreewald
Von
Doris Klein, Vorstandsmitglied für Reisen, Kultur und Sport
Der Wettergott
meinte es gut mit uns. Sonne, angenehme Temperaturen - und 52 Mitglieder
unseres Ortsverbandes mit einigen Gästen fuhren frohen Mutes in den
Spreewald nach Lübbenau.
Auf zwei Kähnen
wurden wir durch die idyllischen Fließe zur Gaststätte „Spreewaldhof
Opitz" gestakt. Viele interessante Informationen über den Spreewald
einst und jetzt erhielten wir unterwegs. Natürlich wurden an den Ufern
Spreewaldgurken in verschiedenen Arten und Schmalzbrote zum Kosten
angeboten.

Gestärkt vom guten
Mittagessen fuhren wir wieder zum Hafen zurück. Dabei sahen wir die alte
Schule, über 100-jährige Gebäude und viele touristische Angebote zum
Verweilen im Spreewald.
Da einigen doch
schon das Laufen schwer fiel, brachte uns die „Bimmelbahn" zum
Parkplatz. So lernten wir auch gleich noch die Innenstadt Lübbenaus
kennen. Anschließend ging es nach Burg. Den Bismarckturm mit wunderbarem
Rundumblick, wenn man ihn über 137 Stufen erkletterte, kannten die
meisten nicht.
In der Kräutermühle
Burg erwarteten uns Kaffee und Kuchen. Ein frischge-backenes, noch
warmes Kräuter- oder Mischbrot wanderte in die meisten Taschen und
verbreitete einen verführerischen Duft.
Zufrieden und um
viele Erkenntnisse reicher brachte uns unser Busfahrer Klaus von der
Firma Sdunek wieder nach Bernau zurück.
Fazit:
Der Spreewald ist immer eine Reise wert!

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